Irgendwann steht fast jede Frau vor dem Phänomen: Beim Husten, Niesen und Pressen hält die Blase nicht mehr dicht. Dies kann schnell zu einem ernsten Problem werden, insbesondere wenn die Blasenschwäche die tägliche Bewegungsfreiheit und somit die Lebensqualität einschränkt. Spätestens dann sollten Sie aktiv werden. Hier helfen gezielte Übungen zunächst einmal den Beckenboden „wiederzufinden“ (und nicht nur den Bauch einzuziehen und den Po zusammenzukneifen.) Anschließend müssen diese Übungen in den normalen Tagesrhythmus integriert werden. Nur so, ist ein tägliches Training gewährleistet.

In manchen Fällen wird dies nicht ausreichen, dann sind gezielte Untersuchungen, eine sog. urodynamische Funktionsdiagnostik am Platz. Hierbei kann man die verschiedenen Formen der Harninkontinenz genau differenzieren und entsprechende Therapievorschläge erarbeiten.